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Atemschutz

 

Der Atemschutz ist sicherlich eines der wichtigsten Hilfsmittel für die Feuerwehren und aus dem heutigen Einsatzgeschehen nicht mehr wegzudenken. Die von der Feuerwehr hautsächlich eingesetzte Technik des umluftunabhängigen Atemschutzes mittels Pressluftatmer, landläufig auch "schwerer" Atemschutz genannt, bewirkt zweierlei: den Schutz vor Atemgiften, die bei jedem Brand entstehen, aber auch bei Einsätzen mit Chemikalien vorkommen, und den Schutz vor Sauerstoffmangel.

Bereits 1964 wurden in Sudweyhe Pressluftatmer beschafft. Damit war sie eine der ersten Feuerwehren mit dieser Technik in der weiteren Umgebung. Die Geräte hatten auch gleich eine Bewährungsprobe beim Brand des Lahauser Anwesens Daneke zu überstehen.

Heute verfügt die Ortswehr über insgesamt 12 Geräte und 29 Atemschutzmasken der Firma Dräger, allesamt in Überdrucktechnik. Sie ermöglichen mit ihrem Luftvorrat von 1800 l je nach Tätigkeit eine Einsatzzeit von 20 bis 40 min. Bei dieser modernen Gerätegeneration verhindert ein geringer Überdruck innerhalb der Maske ein Eindringen von Atemgiften bei kleinen Leckagen (z.B. infolge mechanischer Einwirkung von außen). Eine Neuerung stellte die Einführung des ESA (Einheitssteckanschluss, Bajonettverschluss zur Befestigung des Lungenautomaten an der Maske) an den Lungenautomaten dar, welcher ein leichtes Anschließen an den Atemanschluss ermöglicht.

 

Ein Kamerad der FF Sudweyhe besteigt unter Atemschutz die Steckleiter